1993

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Der Grundstein zu INFERNAL wurde 1993 gelegt, als Achamoth in einer Death Metal Band namens CORPSEGRINDER spielte.

Satanistische Themen waren jedoch nicht im Sinne der restlichen Bandmitglieder Robert und Thomas, also beschlossen Achamoth, der an der Gitarre und dem Gesang aktiv war, und der Gitarrist Lars eine wahrlich "infernalische" Band ins Leben zu rufen.

Bereits in diesem Jahr enstanden die Grundriffs zu "Infernal Rites", sowie der Song "Satan`s Calling".Der Name INFERNAL wurde inspiriert vom "Infernal Overkill" Album der deutschen Thrash Metal Legende DESTRUCTION.

1994

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Aufgrund diverser Differenzen mit dem örtlichen JuZ, in dem CORPSEGRINDER und auch INFERNAL probten, wurde den Bands der Proberaum gekündigt. Die Band probte von nun an in einem Taubenschlag im Garten von Lars` Eltern.

CORPSEGRINDER spielten in der nächsten Zeit 2 Gigs, bei dem ersten Auftritt waren 450 Fans anwesend, was die Band doch sehr überraschte, der 2 Gig fand im Rahmen des "Metal Forces" Festivals statt (1995), auf dem neben CORPSEGRINDER noch die Siegener Bands PANACEA, DR.DEATH und DISSARAY spielten.

CORPSEGRINDER: f.l.t.r.

Lars, Achamoth, Robert, Thomas

DR. DEATH und CORPSEGRINDER teilten sich einen Backstageraum, was in einer heftigen Orgie endete: es wurde in den Kühlschrank uriniert, das Catering landete unter der Decke, und nach etlichen Bierchen war der Backstageraum nur noch eine stinkende glitschige Bierhölle.

In der Vorbereitung des Konzerts mussten CORPSEGRINDER bei

den Betreibern des OT`s vorstellig werden; einige Mitglieder der katholischen Kirche; welche Texte der Band verlangten, da das Interesse von Lars und Achamoth für Satanismus nicht zu verkennen war, was sie auch durch das tragen von umgedrehten Kreuzen, Pentagrammen sowie eindeutigen T-Shirts auch zeigten.

Nach eindeutig antichristlichen Ansagen Achamoth`s, sowie der Verwüstung des Backstageraums wurden beide Bands umgehend vor die Tür gesetzt, was auch den Verlusst des Proberaumes zur Folge hatte. Mit INFERNAL enstanden in diesem Jahr 2 Songs, "Infernal Rites" (welches fertig gestellt wurde), sowie "Christhate", ein Rehearsal Track, bisher unveröffentlicht.

 

1995

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In diesem Jahr trennte sich CORPSEGRINDER aufgrund persönlicher Differenzen; Achamoth und Lars widmeten sich weiterhin INFERNAL, Thomas ging zu den Thrashern PANACEA,

und Robert zog sich ganz von der Musik zurück.

Achamoth und Lars beschlossen, zusammen zu ziehen, um täglich an INFERNAL zu arbeiten.Also zog Achamoth nach Wenden bei Olpe zu Lars. Mit der Zeit stellte sich aber heraus, das Lars` Interesse an der Band immer weiter abnahm, worauf Achamoth es für besser hielt, die Band als Ein Mann Band fortzuführen, und Lars aus der Band warf !

Zurück in Siegen schrieb er weiterhin an Songs für die Band, bis er J.P. traf, den er von früher kannte, und welcher sich hinter das Schlagzeug setzte. J.P. und Achamoth nahmen im laufe des Jahres ein Rehearsal Tape auf, mit 3 neuen Songs: "Fenrirwolf", "Bells of Hate", sowie "Sacrifice".

Da J.P. es aber vorzog, sich einer anderen Musikrichtung zu widmen, brach die Band auch recht bald wieder auseinander.

Den Rest des Jahres lagen alle weiteren INFERNAL Aktivitäten vorerst auf Eis!

1996

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Im Herbst 1996 weilte Achamoth bei einer Probe von J.P.`s neuer Band, und war sofort begeistert von dessen Drummer.

Kurzerhand warb er ihn für INFERNAL ab, worauf Noden und Achamoth sich an die Vorbereitungen an das erste offizielle Demo machten.

"The Black Book Of Achamoth" erschien dann im Winter 1996.

Die Basslines auf dem Tape wurden auch von Achamoth eingespielt.

 

"Black Book Of Achamoth" 1996

1997

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Achamoth`s alter Bekannter Elivagar wurde an den Bass rekrutiert, und INFERNAL stand als 3 Mann Combo, da Achamoth auch Live präsent sein wollte.

Achamoth schrieb unentwegt neue Songs, welche im März 1997 auf dem "Unholy Funeral" Demo verewigt wurden. Das Demo war auf nur 50 Exemplare limitiert und innerhalt wenigen Wochen ausverkauft. Es ist heute eine gesuchte Rarität. Es folgten einige Interviews in einigen Fanzines, darunter das "Christenhass" Mag, welches von Hellstorm Kahlers im alleingang herausgebracht wurde.

Infernal 1997 - Elivagar, Noden, Achamoth !!!

  

 

Im Herbst ging die Band erneut ins Studio, wo das legendäre "Krisnsdod" Demo aufgenommen wurde. Die Reaktionen auf das Tape waren durchgehend positiv, es wurde über 600 mal verkauft.

 

Was nicht zuletzt Carsten und dem "Last Epitaph" Mailorder/Label zu verdanken war, welcher das Demo vertrieb.

Die sehr guten Reviews, u.a. im ABLAZE Magazin trugen letztendlich ebenso zum Erfolg bei.

Im Herbst schändeten Elivagar und Achamoth einen Friedhof. Diese Aktion schlug hohe Wellen, was einige Nachahmer auf den Plan rief.

 

Einrichtungen im Wert von ca. 250000 DM, was nicht zuletzt an dem grossen Medieninteresse zurückzuführen war. Wenige Wochen später wurden die beiden durch einen anonymen Hinweis gefasst. (Siehe auch Interview ).

Einige Wochen später bekam die Band das Angebot, für OTR Productions für den "Only Death Is Real" Sampler einen Song beizusteuern.

Also enterten INFERNAL erneut das Studion, um den Song "INFERNAL RITES" erneut in der neuen Version einzuspielen.

Die Reaktionen auf den Sampler waren auch sehr positiv, was den guten Ruf der Band nur festigte.

Wenig später sollte der erste INFERNAL Gig folgen, welcher aber eher schlecht verlief; Achamoth verschliess 3 Gitarren, und die Darbietung war auch nicht das wahre ...

Nun, Achamoth hatte Songs geschrieben, die nicht wirklich zu INFERNAL passen wollten, also gründete er kurzerhand die 1 Mann Band THE THIRD OF THE STORMS, mit der er Ende 1997 das Demo "Pure Heiligkeit" über Deathcult Prod., das Label von hellstorm Kahler herausbrachte. Das Demo war jedoch nur auf 100 Stück limitiert und beweist laut ABLAZE , "das es im deutschen Underground immernoch sehr gute und abgefahrene Werke" gibt!

Lord Asgaqlun von der Band VILKATES (damals bei DUNKELGRAFEN) organisierte ein Konzert im sächsischen Annaberg Bucholz, auf dem neben INFERNAL auch VIOLATION sowie DEPRESSIVE WORLD spielen sollten. Der Gig viel für INFERNAL allerdings ins Wasser, weil Elivagar nicht zum Gig erschien, die Band hatte auch keine Lust ohne Basser aufzutreten.

Kurz darauf wurde Elivagar von Achamoth vor die Tür gesetzt. Wenig später verliess auch Noden die Band, um sich der Firma seines Vaters zu widmen. Achamoth gründete auch sein eigenes Label INFERNAL HORDE RECORDS, worauf die Demos der Band dann offiziell erschienen.

1998 - 1999

 

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